AK-Wahl vom 20. März bis 2. April 2019: Markus Wieser ist Spitzenkandidat

Der Termin zur Arbeiterkammer Niederösterreich-Wahl steht fest. Einstimmig hat der Vorstand der AK Niederösterreich den Wahltermin für die Wahl der Vollversammlung mit 20. März bis 2. April 2019 festgelegt.
Als Spitzenkandidat für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) Niederösterreich wurde einstimmig AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser bestimmt. Wieser ist seit November 2013 Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, er führte die FSG bei der AK-Wahl 2014 zu 58,96 Prozent.
„Es ist besonders wichtig, zur Wahl zu gehen und seine Stimme abzugeben. Wir brauchen eure aktive Unterstützung“, so Wieser.
Motiviert ist auch Rene Pfister, der Vorsitzende der FSG Niederösterreich: „Ich weiß eine perfekt eingespielte Mannschaft hinter mir und als Team sind wir großartig aufgestellt. Mit Markus Wieser haben wir den besten Spitzenkandidaten, den man sich wünschen kann und ich bin überzeugt, dass das die ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich auch so sehen werden.“
Gerade in Anbetracht der permanenten Arbeitnehmer-feindlichen Maßnahmen der Bundesregierung ist es umso wichtiger, die AK als Interessensvertretung zu stärken. Denn natürlich ist es für manche höchst unangenehm, dass die AK die Interessen der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen so erfolgreich vertritt. Doch das ist nicht selbstverständlich. Wir brauchen Ihre aktive Unterstützung. Denn nur damit ist gewährleistet, dass wir Ihnen auch weiterhin erfolgreich als starker Partner zur Seite stehen.

Besonders die Nachteile für die Arbeitnehmer rund um die 60-Stunden-Woche und den 12-Stunden-Tag sind und bleiben ein großes Thema. Hinsichtlich der angeblichen „Freiwilligkeit“ übt Wieser scharfe Kritik an den Verantwortlichen: „Der Regierung fehlt jedes Gespür dafür, wie es in den Betrieben abläuft. Das Arbeitszeitgesetz muss endlich neu verhandelt werden, um die damit verbundenen Nachteile für die Beschäftigten zu beseitigen.“ In Wahrheit ging es niemals um die Flexibilisierung der Arbeitszeit, das haben die vergangenen Wochen deutlich gezeigt. „Auch die sogenannte Reform der Sozialversicherung geht zulasten der Beschäftigten und ihrer Gesundheit. Vor allem im ländlichen Raum in den Regionen Niederösterreichs wird dadurch die Versorgungssicherheit gefährdet“, so Wieser. Beim Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping steht die Regierung hingegen auf der Bremse. „Obwohl sogar eine Reihe von EU-Sozialministern unsere Sozialministerin aufgefordert hat, sich endlich für die dringend notwendige EU-Arbeitsbehörde zu engagieren, passiert das nicht. Dabei sind wir europaweit am stärksten von Lohn- und Sozialdumping betroffen“, so Wieser.

 Markus Wieser

Pro-Ge Mitgliederehrung 2018

Am 9. November 2018 fanden die Jubilar Ehrungen der Produktionsgewerkschaft im Gasthaus Krupik in Steinbach statt.
Ortsgruppen-Vorsitzender Werner Müller begrüßte unter den zahlreichen Gästen ÖGB-NÖ Landessekretär Christian Farthofer, die PRO-GE Regionalsekretäre Erich Macho und Joachim Studeregger sowie zahlreiche Betriebsräte.
Christian Farthofer berichtete von den noch nicht abgeschlossenen Metaller-Kollektivverträgen und Änderungen im Arbeitszeitgesetz wie den 12-Stunden Tag.
Danach wurden die Mitglieder für 25 Jahre, 40 Jahre, 60 Jahre und 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Dank und Anerkennungs-Urkunden nebst Ehrengaben wurden den Jubilaren überreicht. Mit einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Atmosphäre fand der Tag einen schönen Ausklang.

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Veranstaltung "100 Jahre Wahlrecht der Frauen"

Am 8. November veranstaltete die ÖGB Region Waldviertel Nord einen Abend anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht, der jene Frauen sichtbar machte, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und mit vielen Opfern jene Rechte für Frauen erkämpft haben, die wir heute als selbstverständlich erachten. 
Seit wann sind Frauen in Österreich wahlberechtigt?
Wer waren die ersten Frauen im Parlament?
Wie lange wird bereits um gleichen Lohn für gleiche Leistung gekämpft?
Diesen und ähnlichen Fragen wurden im Rahmen einer Wanderausstellung und einer Diskussionsveranstaltung auf den Grund gegangen. Zuvor gab es ein Referat der Historikerin Marliese Mendel, die einen kurzen Abriss über die größten Meilensteine der letzten 100 Jahre gab. Knapp 100 TeilnehmerInnen nahmen an der Veranstaltung im Kulturhaus Gmünd teil, unter den Gästen waren unter anderen: SPÖ Landesfrauen-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Elvira Schmidt, SPÖ Landesgeschäftsführerin Annemarie Mitterlehner, Nationalrat Konrad Antoni, die Gmünder Bürgermeisterin Helga Rosenmayer und Vizebürgermeister Hubert Hauer. Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass selbst im Jahr 2018 noch vieles nicht erreicht ist. Weitere detailliertere Beschreibungen der historischen Ereignisse sowie Biographien und zahlreiche historische Fotos sind im Internet unter: www.gewerkschaftsgeschichte.at zu finden.

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 Fotos: Franz Nieroda

ÖGB Regional-Pensionistentreffen

 

Reges Interesse gab es beim jährlichen ÖGB-Pensionistentreffen – dieses Mal im Unterwasserreich Schrems. Neben den aktuellen politischen und gewerkschaftlichen Diskussionen gab es auch eine Führung durch das Unterwasserreich und das bewährte gemeinsame Frühstück.

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Veranstaltung zu 100 Jahre Wahlrecht der Frauen

Dem Erlangen des Frauenwahlrechtes ging ein langer Kampf der Frauenbewegung voraus, der im 18. Jahrhundert begann. Ohne Ausdauer und Entschlossenheit von vielen mutigen Frauen würde es heute auch das Frauenwahlrecht nicht geben. Dazu braucht es auch heute oft Mut und Entschlossenheit zum Beschreiten neuer Wege, sowie Durchhaltevermögen in schwierigen Situationen. Viele sehen die Gleichberechtigung, so wie wir sie heute erleben, als selbstverständlich an. Wir wollen mit diesem Abend darauf aufmerksam machen, dass nichts selbstverständlich ist.

Veranstaltungsprogramm
17:30 Uhr: Einlass und Möglichkeit die Bilder-Ausstellung zu besuchen.
18:00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch die ÖGB-Regionalfrauen-Vorsitzende:
Gabi Frantes
18:10 Uhr: Moderation durch ÖGB Landesfrauensekretärin Elisabeth Preus
18:15 Uhr: Grußworte von der Abteilungsleiterin der AK Frauenpolitik:
Marianne Landa
18:20 Uhr: Dokumentarfilm
18:25 Uhr: Historikerin Marliese Mendel
18:45 Uhr: Diskussionsmöglichkeit
19:00 Uhr: Dokumentarfilm
19:05 Uhr: Buffet

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung!

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Verteilaktionen zum Equal Pay Day

Frauen in Niederösterreich immer noch unterbezahlt - ÖGB-Frauen wollen Equal Pay Day am 31. Dezember!

Verpflichtende Frauenförderung in großen Betrieben, einen Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung und einen Mindestlohn von 1.700 Euro brutto bei Vollzeitarbeit fordern die ÖGB NÖ Frauen. Mit diesen Vorschlägen sagen sie den dramatischen Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen den Kampf an. Satte 20,4 Prozent verdient eine Frau in Niederösterreich weniger als ihre männlichen Kollegen. Immerhin 10.800 Euro hat eine Frau in Niederösterreich am Ende des Jahres weniger im Börsel, als ihre männlichen Kollegen. Anlässlich des „Equal Pay Day“ machten die ÖGB Frauen im Waldviertel in den Einkaufszentren darauf aufmerksam, dass niederösterreichische Männer an diesem Tag schon so viel verdient haben, wie Frauen in einem ganzen Jahr.

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ÖGB Regionalsekretär Waldviertel Süd Franz Steindl
mit BR Sabine Neunteufl

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In der Region Waldviertel Nord informierten Melitta Biedermann, Sabine Draxler, KR Michaela Schön, Gabriela Frantes
mit Enkerl Nico, Jasmin Schön und Karin Meier

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Doris Hofmann, Gabriele Dastel, Martina Weiss und Franz Steindl