Harte Feiertage für Menschen, die um den Job zittern müssen!

"Auch, wenn man schon etwas ahnen hätte können: Die Insolvenz war ein harter Schlag", sagt Heidemaria Waldhauser, die Arbeiter-Betriebsratsvorsitzende von Erlenbruch TVG. (EYBL/Gmünd)

"Ich arbeite mit krankheitsbedingter Unterbrechung insgesamt seit rund 25 Jahren für die Firma, das tut schon weh", erzählt sie. "Wenn man alleine lebt und ein Haus erhalten muss, ist es hart genug, wenn plötzlich kein Geld mehr kommt. Aber für Familien, wo ein Alleinverdiener mit Kindern betroffen ist, muss das wirklich schlimm sein. Und in einigen Fällen trifft das auch zu", sagt die 47-Jährige. Deshalb seien die Feiertage für alle Betroffenen extrem schwierig gewesen. "Ich musste einfach ein paar Tage weg fahren. Wenn man nicht aus den Gedanken heraus kommt, macht man sich kaputt. Aber zum Glück haben uns Arbeiterkammer und Gewerkschaft sehr weiter geholfen.

Man kennt sich ja mit diesen speziellen Regelungen nicht genau genug aus", betont Betriebsrätin Waldhauser.

"Ich hoffe für uns alle, dass das mit der Firmenübernahme gut funktioniert. Und dass das Jahr 2013 erfreulicher wird, als das Jahr 2012 es für uns war", meint sie.

"Kurier" 04.01.2013 Seite: 18 Ressort: Chronik NÖ