Waidhofen

Betriebliche Mitbestimmung

Betriebliche Mitbestimmung kann nur ausgebaut werden, wenn es Betriebsräte gibt, die den ArbeitnehmerInnen den Rücken frei halten. Je mehr Betriebsräte es gibt, desto besser können die Interessen der ArbeitnehmerInnen vertreten werden. Zahlreiche Studien und Umfragen belegen, dass es MitarbeiterInnen in Firmen mit Betriebsrat besser geht, als jenen ohne Betriebsrat. Betriebsräte sorgen für bessere Arbeitsbedingungen, Sozialleistungen, höheres Einkommen und bieten mehr Sicherheit und Stabilität. Möchtest du dich auch für mehr Gerechtigkeit in deinem Betrieb einsetzen? Kontaktiere uns und nimm an unserer Umfrage teil:

https://mir-reichts.at/

Am Foto: Betriebsrätin Christa Fröhlich (Fa. Pollmann) und ÖGB Regionalsekretär Reinhold Schneider

Statement BRKampagneAuftakt_ChristaFröhlich_2021

Coronakrise: Psychische Belastungen werden unterschätzt

Lockdowns, Ausgangsbeschränkungen sowie Ängste rund um Corona und den Arbeitsplatz bringen viele Menschen an die Belastungsgrenzen. Zahlreiche Vereine – ob nun im sportlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Bereich – sind von dauerhaften Schließungen betroffen.  Auch wenn in den Nachrichten und Medien viel über die psychischen Folgen der Coronakrise diskutiert wird, so werden gleichzeitig viel zu wenig Maßnahmen umgesetzt, um Menschen – egal in welchem Alter – zu unterstützen. Wir fordern eine neue Versorgungsstrategie, die nachhaltig die Betreuung für psycho-soziale Erkrankungen verbessert. Am Foto Betriebsrats-Vorsitzender-Stellvertreter Klaus Bittermann (Fa. Reissmüller) und ÖGB Regionalsekretär Reinhold Schneider.

Mehr zum Thema: https://www.oegb.at/themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitssystem/psychische-probleme

Statement psychischeBelastung_BittermannKlaus_2021

Neue Homeoffice-Regelungen treten in Kraft

Ab 1. April treten die neuen gesetzlichen Regelungen für Homeoffice in Kraft. Im Zuge der Verhandlungen konnten endlich klare Rahmenbedingungen für das Arbeiten von zuhause aus geschaffen werden. Die akuellen Regelungen, sowie eine Mustervereinbarung für Homeoffice gibt es hier:

https://www.oegb.at/themen/arbeitsrecht/rechte-und-pflichten-am-arbeitsplatz/klare-regeln-home-fuer-homeoffice-fixiert

Am Foto: Hannes Fronhofer (Tyco Electronics) und ÖGB Regionalsekretär Reinhold Schneider

Statement neueRegelungenHomeoffice_FronhoferHannes_2021

Gewerkschaftsmitglied zu sein, ist wichtiger denn je!

„Die Coronakrise beweist, wie wichtig die Rolle des ÖGB als Sprachrohr für alle ArbeitnehmerInnen ist. Ohne den ÖGB und den Sozialpartnern würde es keine Kurzarbeit geben und wir würden vor einer noch dramatischeren Arbeitslosigkeit stehen. Das kritische Hinterfragen, der persönliche Einsatz für die ArbeitnehmerInnen und die dazugehörigen Konflikte, spiegeln sich auch täglich in meiner Betriebsratsarbeit wieder und genauso finden diese Prozesse auch auf Verhandlungsebenen zwischen den Sozialpartnern und der Regierung statt. Je mehr wir sind, desto mehr können wir auch als ÖGB erkämpfen. Die beste Absicherung – vor allem in Krisenzeiten – für jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer ist daher Gewerkschafts-Mitglied zu sein!“, so ÖGB Vorsitzender (Waldviertel Nord) und BR Vorsitzender (Fa. Pollmann) Günther Ehegartner

Wir setze uns ein für…

  • Die Erhaltung von Arbeitsplätzen: Egal ob es um Kurzarbeit in Krisenzeiten geht oder die Mitgestaltung des digitalen Zeitalters
  • Den Kampf um Lohngerechtigkeit und Verhandlungen der Kollektivverträge
  • ArbeitnehmerInnenschutz und ein besseres Leben
  • Steuergerechtigkeit
  • Verteidigung von Urlaubs- und Weihnachtgeld
  • Serviceleistungen wie Arbeitslosenunterstützung, Solidaritätsversicherung, …

https://www.oegb.at/mitglied-werden

Statement Mitgliedschaft_GuentherEhegartner_2021

JETZT konkrete Entlastungen für Frauen schaffen

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.3., hat der ÖGB Regionalfrauenvorstand (Waldviertel Nord) Verteilaktionen mit Blumen und Blumensamen in Gmünd und Waidhofen/Thaya durchgeführt, um auf Probleme hinzuweisen, mit denen sich Frauen jeden Tag konfrontiert sehen.
Unsere allgemeine Forderungen lauten, gerade JETZT konkrete Entlastungen für Frauen zu schaffen:

  • Arbeitslosengeld erhöhen
  • Kinderbetreuung ausbauen
  • Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Jobs verbessern
  • Konkrete arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Frauen -> bei Arbeitsstiftungen speziell Berücksichtigen (ÖGB-Vorschlag Pflegestiftung)
  • Altersarmut verhindern, bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten für die Pension (ÖGB-Modell)
  • Besonders junge Arbeitnehmerinnen unterstützen und die „Lost Generation“ verhindern
  • Arbeitszeitverkürzung bei vollem Personal- und Lohnausgleich (35-Stunden-Woche)
  • Bessere Bezahlung (Mindestlohn von 1.700 Euro brutto in allen Kollektivverträgen)
  • Mehr Personal am Arbeitsplatz

Im Rahmen des Internationalen Frauentages stellt auch die AKNÖ Frauenabteilung den Film ein "Wilder Sommer. Die Wachausaga", unter noe.arbeiterkammer.at/wildersommer zum Download bis zum 20.3.2021 zur Verfügung!

 Intern. Frauentag_Verteilaktion_Gmünd
 Verteilaktion Gmünd_1
 Intern. Frauentag_Verteilaktion_WaidhofenThaya

Forderung der ÖGB FRAUEN: Freistellung für ALLE schwangeren Arbeitnehmerinnen

 

„Leider gilt die Freistellungsregelung für schwangere Arbeitnehmerinnen während der Coronzeit nur in Berufen mit direktem Körperkontakt. Frauen, die in systemerhaltenden Branchen wie beispielsweise im Handel, in der Produktion, in der Kinderbildung oder im Öffentlichen Dienst arbeiten, sind davon ausgeschlossen. Wir fordern daher endlich eine gerechte Regelung für ALLE schwangeren Arbeitnehmerinnen!“, so Melitta Biedermann, ÖGB FRAUEN RV. VO-Stv. (Waldviertel Nord) 

Mehr dazu: https://www.oegb.at/…/mutterschu…/offener-brief-mutterschutz

 Statement SchutzSchwangerschaftCorona_BiedermannMelitta_2021

Kampf gegen arbeitsbedingten Krebs

„Der Schutz vor gesundheitsgefährdenden Stoffen und gefährlichen Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz muss für ArbeitnehmerInnen endlich angepasst und verbessert werden“, – so KR Andreas Hitz, GBH Sekretär und ÖGB Regionalsekretär Reinhold Schneider. Von Bauarbeitern, die bald wieder stundenlanger direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, über ArbeiterInnen in der Chemie- und Metallproduktion oder Reinigungskräften, die mit chemischen Mitteln täglich arbeiten müssen …
Es besteht großer Nachholbedarf, was die Berufskrankheiten-Liste in Österreich betrifft!

 Statement KampfKrebsamArbeitsplatz_HitzAndi_2021

General-Kollektivvertrag Corona Test

 thumb Statement GeneralKV MeierLeo 2021

Um weiteren Lockdowns entgegenzusteuern, wurde ein neuer General-Kollektivvertrag betreffend Corona Tests von den Sozialpartnern verhandelt. Dieser ermöglicht unter anderem eine „Entlastung bei dauerhaftem Maskentragen“. Alle ArbeitnehmerInnen, die aufgrund von Gesetzen und Verordnungen zum Tragen einer Maske verpflichtet sind, können nach 3 Stunden für 10 Minuten die Maske abnehmen.

Leonhard Meier, ÖGB Regionalvorstandsvorsitzender Stellvertreter (Waldviertel Nord) und Regionalsekretär Reinhold Schneider sind sich einig: Die Maskenpause muss öfter durchgeführt werden können!

https://www.wko.at/.../generalkollektivvertrag-corona...

 

 

Pendlerpauschale trotz Kurzarbeit und Homeoffice

KR Michaela Schön und ÖGB Waldviertel Nord Regionalsekretär Reinhold Schneider verweisen auf einen häufigen Irrtum: „In der Kurzarbeit oder im Homeoffice musst du auf die Pendlerpausche verzichten“. Das stimmt nicht: die Pendlerpauschale steht dir weiterhin zu.

Die SteuerrechtsexpertInnen der AK NÖ  und der Gewerkschaften helfen gerne weiter! https://noe.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/coronavirus/AK-Wieser-_Pendlerpauschale_auch_bei_Kurzarbeit.html

 Statement Pendlerpauschale_MichiSchoen_D

Vorstandssitzung der Region Waldviertel Nord tagte erstmals online

Aufgrund des Lockdowns und der geltenden gesetzlichen Bestimmungen fand eine Sitzung des erweiterten ÖGB Regionalvorstandes Waldviertel Nord diesmal online statt. ÖGB NÖ Vorsitzender und AKNÖ Präsident Markus Wieser hielt einen ausführlichen Bericht über die aktuelle wirtschaftliche Situation aufgrund der COVID-Krise. Es gab eine rege Diskussion über Massentests, die Sonderbetreuungszeit, die Behandlung von Risikogruppen und die Abschaffung der Hacklerregelung.

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 thumb GB1 onlineRVSitzungW4Nord

Erweiterte ÖGB Regionalvorstans-Präsidiumssitzung

Am 18.6. tagte eine erweiterte ÖGB Regionalvorstands-Präsidiumssitzung der Region Waldviertel Nord in Waidhofen an der Thaya. Diskutiert wurde über die Auswirkungen der Coronakrise, die Sensibilisierung auf das Thema "Homeoffice" - auch in Hinblick auf künftige Kollektivvertragsverhandlungen, sowie die Planung von Klausuren und Veranstaltungen. KR Werner Müller, Gabriela Frantes, Jasmin Schön, Melitta Biedermann, Leonhard Meier, KR Karl Votava, Georg Janda, Hannes Fronhofer, Ernst Litschauer, KR Andreas Hitz, KR Michaela Schön, ÖGB Regional-Vorsitzender Günther Ehegartner und Reinhold Schneider nahmen an der Sitzung teil.
 Erweiterte ÖGB_Regionalvorstands-Präsidiumssitzung_Waldviertel_Nord

Sitzung ÖGB FRAUEN Regionalvorstand Waldviertel Nord

Anfang Februar tagte eine Sitzung der ÖGB FRAUEN Waldviertel Nord in Vitis. Neben Diskussionen über die täglichen Herausforderungen als Betriebsrätinnen wurden auch Veranstaltungen und Aktionen geplant. Da es in ganz NÖ zum Thema “Gesundheit. Krankheit. Arbeitswelt“ eine Veranstaltungsreihe geben wird, haben sich die Betriebsrätinnen aus dem Waldviertel für das Thema „Überlastung bei der Arbeit – Wie gehen wir damit um?“ entschieden. Die Veranstaltung wird im Herbst im Saal der AK Waidhofen/Thaya stattfinden.

 thumb GB FRAUEN Sitzung 4.2.2020 1

Markus Wieser besuchte Husky, Leyrer & Graf und das Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

Zum Betriebsbesuch zu Husky-KTW in Waidhofen an der Thaya kam AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Nach Schließung der Produktion sind nur mehr rund 20 Mitarbeiter am Standort übrig, die ebenfalls einer mehr als ungewissen Zukunft entgegenblicken. „Für uns ist klar, dass wir immer für die Arbeitnehmer da sind. Und zwar nicht nur dann, wenn es um Ordens-Verleihungen und bunte Eröffnungen geht. Sondern gerade in schwierigen Zeiten können die Menschen auf die Unterstützung von Arbeiterkammer und Gewerkschaft vertrauen“, so Wieser. Wieser war seit Bekanntgabe der Schließung der Produktion mehrmals am Standort, um gemeinsam mit den Belegschaftsvertretern und Fachgewerkschaften nach bestmöglichen Lösungen für die Arbeitnehmern zu suchen. Maßnahmen wie Jobbörsen, ein umfassender Sozialplan und eine Werkmeisterschule wurden umgesetzt, um den Arbeitnehmern Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Für die Region und die Betroffenen war die Konzernentscheidung ein harter Schlag. „Denn für die Schließung gab es keinerlei wirtschaftliche Gründe“, so die Kritik von Wieser.

Bei Leyrer & Graf in Gmünd fand sich AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser ein. Das Bauunternehmen ist kontinuierlich auf Erfolgskurs und hat sich dabei der Facharbeiter-Ausbildung verschrieben. So sind bereits 150 Lehrlinge im Betrieb beschäftigt. "Das ist ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg, wenn die eigenen Fachkräfte im eigenen Haus ausgebildet werden", so Wieser. Er konnte sich bei dem Betriebsbesuch in der Zentrale von der hohen Qualität überzeugen. "Man merkt und sieht sofort, mit wieviel Wissen und Know-How hier gearbeitet wird", so Wieser. Leyrer und Graf ist ein Flaggschiff, das besonders in der Region viele Arbeitsplätze schafft. Dafür braucht es auch die besten Infrastruktur-Bedingungen, die ein wesentlicher Garant für Erfolg sind, betonte Wieser, der auch mit Leyrer und Graf-Geschäftsführer Stefan Graf zum Gespräch zusammentraf.

Anschließend fand sich AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser zum Betriebsbesuch im Herz-Kreislauf-Zentrum in Groß Gerungs ein. Die zahlreichen engagierten Mitarbeiter sorgen am Standort dafür, dass die Gäste und Patienten bestmöglich betreut werden. "Sei es in der Küche oder bei den Behandlungen und Therapien. Hier stimmt einfach alles, das wird sofort spürbar", so Wieser bei seinem Rundgang. Er betonte im Gespräch mit den Beschäftigten: "Ihr seid diejenigen, die anderen wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Umso wichtiger ist es daher, dass ihr selbst die besten Rahmenbedingungen für eure herausfordernde Tätigkeit vorfindet", sagte der AK-Präsident. Er wurde bei seinem Besuch von AK-Bezirksstellenleiter Jürgen Binder (Zwettl), ÖGB-Regionalsekretär Franz Steindl und Betriebsrat Thomas Prinz begleitet. Für die Mitarbeiter am Standort gab es viele Informationen zu Arbeiterkammer, und Wieser betonte: "Wir sind immer an eurer Seite."

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AK-Bezirksstellenleiter Christian Hemerka (Waidhofen/Thaya), ÖGB-Regionalsekretär Reinhold Schneider, AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser, Horst Litschauer (Husky KTW), Pro-Ge-Regionalsekretär Erich Macho

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ÖGB-Regionalsekretär Reinhold Schneider, Gewerkschaft Bau-Holz-Sekretär Andreas Hitz, Leyrer + Graf-Betriebsratsvorsitzender Karl Votava, Leyrer + Graf-Geschäftsführer Stefan Graf, AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser, AK-Bezirksstellenleiter Michael Preissl (Gmünd)

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ÖGB-Regionalsekretär Franz Steindl, Geschäftsführer Fritz Weber ((Herz Kreislauf-Zentrum),  AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser, AK-Bezirksstellenleiter Jürgen Binder (Zwettl),  Betriebsrat Thomas Prinz (Herz Kreislauf-Zentrum)

Quelle Fotos & Text: Gernot Buchegger, AK NÖ

Equal Pay Day 2019

Mit Verteilaktionen anlässlich des Equal Pay Day machten die ÖGB Frauen der Region Waldviertel Nord auf die Lohnschere zwischen Mann und Frau aufmerksam. Frauen verdienen noch immer durchschnittlich um € 10.000 weniger (19,7 %) als Männer! Frauen leisten nach wie vor den Großteil an unbezahlter Arbeit (Haushalt, Pflege, Kinderbetreuung,…)

Wir fordern daher: Mehr Zeit für mich / für uns.

 

Unterwegs im EKZ Gmünd: KR Michaela Schön, Jasmin Schön, Reinhold Schneider, ÖGB Regionalfrauen-Vorsitzende Gabriela Frantes, Regina Köck, Erich Macho

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Im Einsatz im EKZ Waidhofen/Thaya: Gabriela Frantes, Michaela Schön, Erich Macho, Reinhold Schneider, Gabriela Koller, Karin Meier, Doris Fidi und Melitta Biedermann mit Passantinnen

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